Frisur im Eimer, Schminke verwischt: Partyvolk feiert im Schaum Wurz. (mic) Viele gönnen sich nach einem anstrengenden Arbeitstag ein Schaumbad. Mit wohligem Räkeln in der warmen Badewanne hatte die Party in der „O’Schnitt“-Halle zwar nichts zu tun, aber für fünf Euro Eintritt konnte jeder, der wollte, im Schaum baden – in Klamotten und mitten auf der Tanzfläche. Alle halbe Stunde spielte Jonas Grünes von der Firma LTTG Bademeister und ließ die weiße Pracht auf das Partyvolk niederrieseln. Teilweise bis zur Hüfte standen die Besucher im Schaum. Kunstvoll gegelte Frisuren lösten sich in Null-Komma-Nichts in Wohlgefallen auf. Wimpertusche lief in Strömen. Doch egal, spätestens nach der ersten Schaumdusche scherte sich niemand mehr um sein Äußeres. Hinter den Plattentellern stand DJ EddiE aus Windischeschenbach. Mit Hits aus sämtlichen Jahrzehnten – vom Rock’n’Roll über „Macerena“ aus der 90er Jahren bis hin zum Gute-Laune-Song „Blurred Line“ – animierte er die Meute auf der Tanzfläche zum Twisten und Zappeln. Wer an Wechselkleidung und ein Handtuch zum Abtrocknen gedacht hatte, war fein raus. Der Veranstalter hatte sogar Umkleiden vorbereitet. Alle anderen musste nach der Party durch die kalte Nacht patschnass und bibbernd zum Auto eilen. Trotz klappernder Zähne waren sich die Besucher einig: „Geil war’s.“ Für Sicherheit in der Halle sorgten Tom und sein Team von der Firma Fri-Sec.

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Wurz/Bärnau/Neuhaus. (tok) „Besser als „ACDC“ rief ein junger Besucher durch die O`Schnitt-Halle nach dem Auftritt der beiden Blaskapellen „Neuhauser Boum“ und der Thanhauser Blasmusik. Schon der Einzug der beiden Kapellen sorgte bei den überraschend vielen jungen Publikum mit Tracht und Dirndl für „Gänsehautfeeling“. Bereits während des Abends forderten die 250 Besucher dann mehrmals Zugaben bei Soloauftritten und Einlagen. Der 13jährige Marco Sladky und der 11jährige Lucas Franz aus Thanhausen legten mit ihren Schlagzeug einen perfekten Auftritt hin. Die Thanhauser mit Dirigent Alexander Franz begeisterten weiter mit „Boomwhacker“. Unterschiedlich lange Kunststoffröhren ergeben beim Schlagen auf den Oberschenkel verschiedene Töne. Kaum jemand der Besucher kannte diese neue Form der Musik bei einer Blaskapelle.

Unter dem Motto „Böhmischer Abend“ lag natürlich der Schwerpunkt auf Musikstücke von Ernst Mosch. Abwechselnd mit jeweils drei Stücken sorgten sie für ein buntes Programm. Erstmals mit zwei Bühnen in der O`Schnitt-Halle brauchten die Musiker ihren Platz nicht zu wechseln. Die beiden Moderatoren Eberhard Stöckl für die Neuhauser und Roland Heldwein für Thanhausen wussten mit Witzen, Geschichten und Erzählungen über die Musiker oder auch über die Musikstücke und Ernst Mosch zu begeistern.

Ein Shuttle-Bus holte und brachte die Besucher nur bis Thanhausen. Warum nur bis Thanhausen? Während des Abends wurde bekannt, dass neben den Patenvereinen aus Burglengenfeld und Parkstein sogar Gäste aus Australien und Amerika anwesend waren. Diese bekamen natürlich spontan Sonderbeifall und eine Freimaß vom Veranstalter.

Zum Abschluß spielten die beiden Kapellen noch gemeinsam auf einer Bühne, was wiederum für einen Höhepunkt sorgte. Aber auch nach dem offiziellen Ende tauten dann noch verschiedene Besucher richtig auf. Durch Mitklatschen und Singen ließen sie die Neuhauser Boum nicht mehr von der Bühne. Fast eine Stunde mussten die Neuhauser mit Dirigent Robert Schricker die Zugabenwünsche erfüllen bevor sie selbst an der Bar noch ein paar Belohnungen mit den befreundeten Thanhauser trinken durften.

Einig waren sich die Verantwortlichen der O`Schnitt-Halle und der beiden Kapellen bereits am Abend, dass man dieses Event nächstes Jahr wiederholt.

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Tag der offenen Tür mit Maschinenschau im Nachbargelände der Raiffeisen im Stiftland . Neben der neuen Siloanlage konnten auch die kompletten Gebäude besichtigt werden. Dazu wurden auf dem Gelände die neuesten Gefährte und Produkte vorgeführt.

Neben einem Frühschoppen in der O`Schnitt-Halle gab es Kinderbelustigungen und Süßigkeiten.

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Grantiger Bauer in der O`Schnitt – Halle „Alle wollen nur unser Bestes“ Wurz (fvo) Mancher der 130 Besucher in der Wurzer O`Schnitt – Halle hatte nicht mit so viel „Grant“ gerechnet. Hermann Fischer versteckte in seinen Erzählungen den humorvollen Teil seiner Anekdoten sehr geschickt. Das Gastspiel des Bauern aus Gründlbach, einen Dorf in der Nähe von Bärnau, war eine Allgemeinabrechnung mit Behörden, Politik, Raiffeisen, Baywa, Bauernverband, Internet und Schule. „Alle wollen nur unserer Bestes“, meinte der äußerst desillusionierte Agrarer mit Vollbart. Er stand mit Bierflasche sowie Laptop auf der Bühne und schimpfte über sein bäuerliches Dasein. Die Autokennzeichen der Fahrzeuge vor der Halle zeugten davon, dass viele Zuhörer aus dem Landkreis Tirschenreuth nach Wurz gekommen waren, um Fischer mit seinem Bauerngrant – Programm live zu erleben. Nach einem festen Schluck aus seiner Bierflasche stieg er dann in seine Erzählungen ein. So berichtete von seiner „Vita“ ab der Geburt, dabei führte er seine Zuschauer durch das Alltagsleben und seine Schulzeit. Eine frühpolitische Erziehung im Kindergarten blieb ihm dank seines Opas erspart. Dieser prägte ihn auch hinsichtlich seiner Einstellung zu Pädagogen: „99 Schullehrer und a Boda san 100 Narrn“. Der kleine Hermann war Linkshänder – er sei aber mit Gewalt zum Rechtsschreiber umerzogen worden – es heiße ja schließlich auch „Rechtsschreibung“. In der 1. Klasse der Schwarzenbacher Bildungseinrichtung habe ihn ausschließlich die Lehrerin mit durchsichtiger Bluse und Spitzen-BH gefallen. Die 3. Klasse besuchte er in Stein. „Wenn ihr einen der vielen Holzfahrzeuge hinterher fährt, kommt ihr da hin“, erklärte er die Ortschaft. So ließ Fischer die Zuhörer wissen, dass er schließlich in der Knaben – Realschule in Waldsassen landete. Das positive am Tanzkurs in der 9. Klasse sei der erste Kontakt zu Mädchen gewesen. „A Bauer mousst werdn“, so der Tenor seiner Eltern bei der Berufswahl. So berichtete der in Jeans und grünem Hemd gekleidete Fischer in seinem Soloprogramm von seiner überbetrieblichen Ausbildung. Nach den verschiedenen Semestern der Sommer- und Winterschule war er endlich ausgebildeter Landwirt. Im Nebenerwerb habe er sich schließlich als „Milchweega“ mit den Bauernweibern auseinander setzen müssen. In seinem Berufsleben habe er immer wieder Probleme mit den Zuschussanträgen. Abkürzungen wie Kulap, QS oder auch den Begriff der „Offenen Stalltür“ irritierten den Grantler enorm. „Meine Stohldier steid den ganzn Summer offn“. Einen „Freudenstabbulldog“ nannte er einen modernen Vario – Traktor mit Joystick, den er keinen Meter bewegen könne. Nach der Pause kritisierte der Solounterhalter aus dem Stiftland die Tatsache, dass heutzutage jeder Bauer online sei und ständig das Wetter updaten müsse. Auch die Zuschüsse müsse man per Mail beantragen, damit die Beamten in ihren Büros durch die lärmenden Bauern nicht gestört werden. Mit einer Handpuppe stellte er die „Kuh to go – 1.2.“ vor. Die Baywa betitelte er als grüne Mafia, die überall ihre Finger drin habe, wo Geld verdient wird. Der Bauernverband erfinde viel Schreibkram, damit die Bauern Unterstützung von ihnen brauchen, für die sie später wieder bezahlen müssen. Nach dem Wegfall der Milchquote sei er gespannt, wann die „froschgesteuerten Tierschützer“ eine Leistungsobergrenze für Milchkühe fordern. Nach einer Reihung von derben Feststellungen schickte das Gründlbacher „Urviech“ schließlich die oft „nichtagrarerfahrenen Zuhörer“ etwas ratlos nach Hause. Nicht alle konnten sich in den bäuerlichen Lebensweisheiten, den derben Charme und dem Gegrantel in tiefstem Stiftländerisch wiederfinden.

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Wurz. (bgm) „Wurz, das ist das Highlight!“ Aus dem Munde eines Einheimischen gesprochen, würde dieser Satz sicher nicht allzu sehr verwundern. Doch wenn diese Aussage von einem Franken kommt, dann muss wohl wirklich was dran sein. Tobi aus Pegnitz und Stefan, der zwar jetzt in Auerbach wohnt, aber ebenfalls aus Oberfranken stammt, kann man wohl schon als Stammgäste in der O’Schnitthalle bezeichnen. Vergangenes Jahr war ihnen mal irgendwo ein Flyer mit Werbung für das Starkbierfest untergekommen. Die rund einstündige Autofahrt hatten sie nicht bereut – im Gegenteil. Sie waren so begeistert, dass sie auch zum O’Schnitt im September und zum Auftritt der Schürzenjäger im Oktober wieder nach Wurz kamen. Das Starkbierfest 2015 hatten sie fest in ihren Partykalender vermerkt. „Dieses Jahr ist es noch schöner wie letztes Jahr“, war Stefan begeistert. Die Veranstalter um Hallenmanager Tom Kreuzer hatten die Veranstaltungsfläche noch vergrößert und die Bar im Nebenraum eingerichtet. So blieb zwischen den rund 500 Gästen zwar ein bisschen Luft, der Stimmung schadete das aber gar nicht. Die Steinwaldfüchse sorgten für ausgelassene Stimmung. Bei „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht“ erklommen die Feierwütigen reihenweise die Bierbänke und zu „Ein schlafendes Madel am Ufer ich fand“ schunkelte die ganze O’Schnitthalle. Zwischendrin boten „Nackad sing i niad“ alias Daniela Ludwig und Carola Helm Musik-Kabarett in Oberpfälzer Mundart. Beim 100-Gramm-Trinken gab’s Sachpreise, wenn die Teilnehmer möglichst genau einhundert Gramm Flüssigkeit in einem Zug aus ihrem Krug zu trinken vermochten. Rund zwanzig „Gefühlstrinkern“ war das um Mitternacht schon gelungen. Die Lose für die Tombola waren bald vergriffen. Den Franken Stefan und Tobi, die auch noch Stefans Bruder Matthias als Fahrer mitgebracht hatten, hat das Starkbierfest wieder richtig gut gefallen. „Das ist der Hammer“, sagte Stefan. Auch der nächste Event, die Schaumparty am 25. Juli, ist schon dick in ihrem Terminkalender vorgemerkt.

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Highline  unplugged

Am Samstagabend zeigte sich die oberfränkische Partyband von einer ganz anderen Seite: Mit Akustikgitarren, wenig Lichteffekten und ganz gefühlvoll. „Das macht unheimlich Spaß. Man ist näher am Publikum“, sagte Band-Chef Norman in der Pause. Auch für die vielgebuchte Stimmungsband war das Unplugged-Konzert eine neue Erfahrung. Ohne Spezialeffekte und mit einfachster Lichttechnik trat die sechsköpfige Gruppe auf die kleine Bühne im Barbereich der O’Schnitt-Halle.

Um mehr Klangvolumen zu erreichen hatte „Highline“ David (Vocals und Gitarre), einen „Leihmusiker“ einer befreundeten Band, mitgenommen. Mit „Crazy“ brillierte David bei einer Soloeinlage nach der Pause. „Wir spielen Lieder, die wir sonst nicht spielen“, erklärte Norman. Darunter seien auch persönliche Lieblingssongs der Band. Da hörten die Gäste schon mal „Griechischer Wein“ oder „Every breath you take“ von The Police. Nur 150 bis 200 Zuhörer nutzten die Gelegenheit, unverfälscht das musikalische Können der Oberfranken zu genießen. „Ein bisschen schade“, meinte auch Norman, schob aber gleich hinterher: „Wir wollen das auf jeden Fall wieder machen. Mal so zum Ausgleich braucht man das schon.“

Die Veranstalter vom SV Wurz zeigten sich pragmatisch, rückten die Heizstrahler einfach näher zur Bühne und genossen mit den Gästen die Darbietung. „Man hört, dass die Gruppe ihre Instrumente und Stimmen beherrscht“, war Stefan Fütterer vom Vorstand begeistert. Die Idee zu einem Unplugged-Konzert hatten sie schon immer. „Wir sind sehr speziell mit ,Highline'“, erzählte Fütterer. Seit 15 Jahren seien sie beim O’Schnitt immer dabei. Seit Oktober stand der Termin fest. Die Fans ließen sich auf das Experiment ein. Bei „Fields of Gold“ von Sting oder „Wonderwall“ von Oasis schwenkten manche sogar ein Feuerzeug im Takt.

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Durch einen einmaligen Betrag von 100,– Euro jährlich erhalten Sie folgende Leistungen:

– WIP-Ausweis im Scheckkartenformat und dadurch freier Eintritt 

zu sämtlichen öffentlichen Veranstaltungen in der Wurzer O`Schnitt-Halle. 

– ein kostenloses WIP-T-Shirt

– kostenlose Benutzung des Shuttle-Busses

– kostenlose Bereitstellung eines Pkw-Parkplatzes (nach vorheriger Anmeldung)

– Reservierung eines Sitzplatzes (nach vorheriger Anmeldung)

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WIP-Ausweis

Bei der Halloween-Party in der „O’Schnitt“-Halle war einiges geboten. „Narrische Wolddeifl“ aus dem Pfreimdtal, Skelette, Kürbisse, schaurig-schöne Beleuchtung sowie die Musik von DJ Michael B. sorgten für die passende Atmosphäre. 300 Furchtlose feierten ausgiebig auch in der Cocktail-Bar.

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50. Geburtstag von Tom Kreuzer 

Es war zwar eine private Geburtstagsfeier in der Bar der O`Schnitt-Halle, aber die Stimmung war gigantisch mit „Boarisch Buam Xpress

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Schürzenjäger  in Wurz 

Wurz. (bgm) „Weit und breit Fröhlichkeit – Schürzenjägerzeit“ – vom ersten Stück bis zur vehement geforderten Zugabe – die im Titel „Schürzenjägerzeit“ besungene gute Stimmung hielt während des ganzen dreieinhalbstündigen Auftritts an. Und schon vor dem Auftritt der bekannten Stars aus Österreich sorgte der „BoarischBuamXpress“ aus Schwarzenbach für ein fulminantes Warm-up. Von Anfang herrschte so in der O’Schnitthalle beste Feierstimmung.

2007 hatte sich die Zillertaler Band aufgelöst. Noch im selben Jahr gründeten Alfred Eberharter senior und junior, zwei der ehemaligen Bandmitglieder, die „Hey Mann! Band“. Seit 2011 darf sich die sechsköpfige Formation aus Österreich wieder offiziell „Schürzenjäger“ nennen. Die Tiroler präsentierten sich in der O’Schnitthalle vielseitig – mal rockig, mal zum Schunkeln und zwischendrin eine Ballade. Es fällt schwer ihre Musik einer bestimmten Richtung zuzuordnen. „Ich hab mir mehr Volksmusik vorgestellt. Aber das war’s nicht“, sagte Karina aus Waldthurn, die die Band zuvor noch nicht gehört hatte. Ganz anders ihre Begleiter: Andi aus Spielberg ist ein eingefleischter Schürzenjägerfan. „Ich kenn die schon seit ich sieben bin. Ich habe alle Singles daheim. Andi, der den Abend nutzte, um in seinen 26. Geburtstag hinein zu feiern, musste nur ein bisschen rumfragen und schon hatte er 18 Bekannte für den Abend in Wurz gewonnen. Klaus, ebenfalls aus Spielberg und wie die ganze Gruppe mit Lederhose und Karohemd gekleidet, vermissteein wenig die Schürzenjäger in ihrer alten Besetzung. „Es ist ein bisschen zu rockig. Früher war es eher Alpenrock.“ Und auch mit dem Kleidungsstil der Protagonisten kann er sich nicht recht anfreunden: „Die sind schwarz angezogen wie eine Heavy MetalGruppe.“ In der Tat würden die Tiroler mit ihren langen schwarzen Haaren auch in der Head-Banger-Szene nicht auffallen. Die Gruppe selbst bezeichnet den Musikstil auf ihrer Homepage als „erfrischende Mischung aus moderner Volksmusik und anderen Stilelementen wie Rock, Country und Blues.“ Richtig harte Töne ließ Schlagzeuger und Bandleader Alfred Eberharter junior hören. In der zweiten Hälfte des Auftritts begeisterte er das Publikum mit einem durchdringenden Schlagzeug-Solo. Die Fans applaudierten frenetisch. Und dennoch: So richtig kamen die Gäste vor allem bei den älteren Stücken in Fahrt. Etwa beim „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ oder bei „Glory – Hallelujah“, ein Stück „für unsere Bikerfreunde“, wie es Sänger Stevy Wilhelm ankündigte. AucheinRockmedleymit „Lola“, „Sweet home Alabama“, „Highway to hell“ und „Smoke on the water”kam gut an. Und spätestens bei „Sierra Madre“ drängten sich die allermeisten der rund 700 Gäste auf der Tanzfläche und schwenkten Feuerzeuge und Leuchtstäbe. Vollauf begeistert war Marcus Fritsch, der mit seinen Männern vom Sicherheitsdienst Fri-Sec die Veranstaltung betreute. „Die sind ganz human, haben wenig Starallüren. Bei der Sicherheitsanalyse haben sie sich schon im Vorfeld für unsere Arbeit bedankt.“ Und auch Karina aus Waldthurn zog ein positives Resümee: „Gut wars! Cool! Ich würd jederzeit wieder kommen, wenn sie in der Nähe sind.“ Zwar sind es nicht gleich wieder die Schürzenjäger, die für die nächste Party in der O’Schnitthalle sorgen, doch ist bei der Halloweenparty am 31. Oktober mit einem abwechslungsreichen Programm auf jeden Fall für das nächste Veranstaltungshighlight gesorgt.

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Wurz. (bgm) „Ganz gut, doufahlt si nix!“ – diese oberpfälzisch-bodenständige Einschätzung von André zum Samstagabend beim WurzerO’Schnitt darf man für etwas emotionalere Gemüter getrost mit Adjektiven wie gigantisch, überdimensional, abgefahren oder einfach nur mit „geil“ übersetzen. Bis tief in die Nacht hinein sorgten die Partymacher von Highline für eine ausgelassene Fete.

Den Auftakt zum viertägigen O’Schnitt machte bereits am Freitagabend die siebenköpfige Partyband Maxxx aus Amberg. Neben reinrassiger Feiermusik boten vor allem auch die beiden Leadsängerinnen Kathy und Bine in immer wieder anderen Outfits was für die Augen. Die Gäste nutzten den Freitagabend zum Besuch in der Bar, für gute Unterhaltungen und verteilten sich auch im Außenbereich, wo es sich dank lauer Temperaturen wunderbar zusammenstehen ließ. „Die ganzen Leute sind sehr gut drauf, alle sind in Partystimmung“, freut sich zum Beispiel Lukas aus Falkenberg,der zusammen mit zehn Kumpels zum ersten Mal am WurzerO’Schnitt feiert, über die super Atmosphäre. Auch für die Organisation und den schnellen Ausschank findet er nur lobende Worte. Die Kräfte für die Tanzfläche heben sich die meisten Besucher aber für den Samstag auf. Zum vierzehnten Mal stehen die sechs Partyspezialisten der oberfränkischen GruppeHighlinein Wurz auf der Bühne – da wissen die Stammgäste, dass ihnen viel Kondition abverlangt werden wird. Schon um zehn Uhr tanzen Feierwütige auf den Bänken. Im Barbereich passt kein Blatt zwischen die Gäste. Auch eine Neuheit hat es vielen angetan: die „Wurzer-Runde“ ist die individuelle Antwort des 500-Seelen Dorfes auf den vielerorts bekannten Einen-Meter-Schnaps. In Handarbeit haben fleißige Helfer eine kreisrunde Holzscheibe mit zehn Aussparungen für Becher gezimmert und in der Mitte an einem Stab zum einfachen Transport befestigt. Zehn Gespritzte nach Wahl für 18 Euro fanden so zahlreiche begeisterte Abnehmer. Für Abwechslung bei den flüssigen Spezialitäten sorgte neben LaCocktail eine Jägermeisterbar, bei der jeder Gast die beim Einlass verteilten Gutscheine einlösen konnte. Highline lässt währenddessen einen Kracher nach dem anderen vom Stapel, wirft aufblasbare Wasserbälle in die Menge, die bei so vielen in den Hallenhimmel gestreckten Händen garantiert nie den Boden erreichen und hat sein Publikum voll im Griff. „Wir arbeiten viel mit den Leuten, nehmen sie von Anfang an mit“, erklärt Bandchef Norman das Erfolgsrezept. Im Laufe der Jahre haben sie den Event immer mehr aufgebaut und es irgendwie geschafft eine feste Größe im Partykalender der Region zu werden. Da wird es auch den Musikern selbst nicht langweilig. Die Liebe zur Musik sei es, die sie immer wieder motiviere, schwärmt Sänger Andi mit leuchtenden Augen. „Die Leute auf seiner Seite zu haben, die ganzen Hände nach oben, das Feeling, das ist einfach super!“ Ganz viel, ganz gute und ganz laute Musik, garniert mit einer fantastischen Lichtshow und kleinen Feuerwerkseinlagen – einfach genial. Und bis zum nächsten Großevent müssen sich die Freunde der O’Schnitthalle nicht lange gedulden. Schon am zweiten Oktober sorgen die Schürzenjäger für die nächste Fete.

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3. Starkbierfest mit 20 Jahre Steinwaldfüchse

„Wenn’s so läuft, dass man den Hahn gar nicht mehr zudrehen braucht, dann passt’s“, zeigte sich Kare, der am Ausschank in der O’Schnitthalle Maßkrüge im Akkord füllte, mit dem Umsatz vollauf zufrieden. Fasst ein wenig überrascht war er über den großen Andrang beim 3. Starkbierfest, das die Betreiber der O’Schnitthalle erstmals in eigener Regie durchführten. Und um beste Partystimmung zu garantieren hatten sich die Wurzer Feierspezialisten auch einiges einfallen lassen: Die Tanzgruppe „Little Angels“ weckte mit ihrer quirlig bunten Fußballshow die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im Sommer. Die Mädels der Gruppe „Sweet Girls“ begeisterten mit einem Auftritt als amerikanische Cheerleaders und „De Luxe“ präsentierte fesche Cowgirls, die sowohl mit grazilen und anmutigen Tänzen, als auch mit dynamisch-poppigen Choreografien überzeugten. Beim Hundert-Gramm-Trinken galt es den richtigen Schluck zu nehmen. Mittels einer Waage prüfte die Jury, wem es gelang einen Krug möglichst genau um hundert Gramm Bier zu erleichtern. Spannung war bei der Verlosung der großen Tombola mit insgesamt 77 Preisen geboten. O’Schnitthallen-Geschäftsführer Tom Kreuzer und Glücksfee Jasmin vom HPZ Irchenrieth losten die Gewinner von Gutscheinen für Massagen, Autowäschen, Zoiglbrotzeiten oder Metzgereieinkäufen aus. Bei den Gewinnern der Hauptpreise, einem Heizungscheck im Wert von 130 Euro, einer Autokomplettaufbereitung und einem Wochenende mit einem Quad brach starkbierseeliger Jubel aus. „Es ist echt guatwos los“, freute sich Michael aus Neustadt, der wie viele Gäste mit Trachtenhemd und zünftiger Lederhose gekommen war. Für die passende Musik sorgten die „Steinwaldfüchse“. Die neunköpfige Gruppe lockte mit einem breiten Repertoire an Pop und Rock die Gäste auf die Bierbänke. An Bar und Ausschank reichten derweil beinahe die Vorräte nicht. „Das Starkbierfest werden wir fortsetzen“, ist sich Organisator Tom Kreuzer sicher.

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Acht/Gil Ofarim + Support Breitenbach

Wurz. (hns) Rockfans jeden Alters waren am Samstag in die „O’Schnitt“-Halle gekommen, um mit der Band „Acht“ aus München und ihrer Vorband „Breitenbach“ aus Frankfurt die Dielen beben zu lassen. Um 20.15 Uhr legten die Frankfurter Jungs los: laut, hart und jung. Die Alternativrocker steckten mit ihrer ausgelassenen Stimmung die Fans sofort an.

Der Bandname „Breitenbach“ verwundert die meisten im ersten Moment, aber sobald sich Leadsänger und Gitarrist Toby Breitenbach vorstellt, klärt sich die Frage schnell. Ihn begleiten „Robby“ am Schlagzeug und „Pogo“ am Bass. Wem die drei bekannt vorkommen, der outet sich möglicherweise als Soap-Fan, denn in der 5000. Folge der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ waren sie zu sehen. Die Besucher ließen die Vorband nicht ohne Zugabe gehen, so dass die vier Musiker von „Acht“ mit einer kleinen Verspätung erst gegen halb zehn die Bühne enterten. Aber wie: Die Münchner zeigten sofort vollen Einsatz und rissen schon beim ersten Lied die letzten Tanzmuffel mit. Dabei geht die oftmals kritische Botschaft der Songs, die sich mit dem Leben, mit Gefühlen und den Menschen auseinandersetzen, nicht verloren. Eher finden sie den richtigen Klang in der Stimme von Gil Ofarim. Mit Oswin Ottl an der Gitarre, Petros Kontos am Bass und Andy Lind am Schlagzeug ist „Acht“ komplett. Der Bandname hat viele Gründe. „Zum einen ist es unsere Glückszahl“, erzählte Gil. „Wir haben etwas gesucht, dass man nicht schnell vergisst, außerdem stellt die acht auch das Unendlichkeitszeichen dar.“ Wer von den Fans seinen Idolen einmal ganz nah sein wollte, hatte mit dem VIP-Ticket zum Soundcheck kommen und sich vorab fotografieren lassen können. Dieses Angebot fand vor allem bei den weiblichen Besuchern Anklang. 16 Songs gab die Deutschrockband zum besten sowohl aus ihrem ersten Album als auch aus dem zweiten, das erst am 4. April erscheint, aber auf der Tour bereits erhältlich ist. Nach dem Auftritt waren Gil und Robby persönlich am Merchandise- Stand, verkauften, unterhielten sich und gaben Autogramme. Die Fans jedenfalls fanden die Auftritte „super“ !

Da die Tickets diesmal limitiert sind, heißt es schnell zugreifen. Die Festhalle wird, wie immer, bestens beheizt sein.

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Halloweenparty mit den narrischen Wolddeifln, Gogo Girls und DJ Michael B. 

Rund 400 Feierwütige strömten zur Halloweenparty in die O’Schnitthalle, darunter auch einige furchterregend geschminkte Gestalten mit weißen Gesichtern, blutunterlaufenen Augen und grässlichen Narben. Andere verbargen sich hinter einem Darth-Vader-Helm. Nicht zu toppen waren in Sachen Kostüme aber die narrischen Wolddeifeln aus dem Pfreimdtal. Tierfratzen mit langen Fangzähnen, funkelnde Augen und zotteligen Ganzkörperfellanzüge, zusammengehalten von breiten Ledergürteln und schweren Eisenketten, lassen die auch vom Neustädter Faschingszug bekannten Kreaturen so realistisch aussehen, dass es nicht nur Kleinkinder mit der Angst zu tun bekommen. Bewaffnet mit spitzen Hörnern, scharfen Krallen und langen Dreizackspießen traten die Zuschauer bei den diabolischen Tänzen der Wolddeifeln freiwillig einen Schritt zurück. Mit einem Feuerkessel, kleinen Explosionen und blendend grellen Blitzen zauberten die wilden Gesellen zur Krönung faszinierende Showeffekte herbei. Doch die vermeintlichen Raubtiere können auch ganz zahm – im Laufe des Abends ließen sie sich noch mit vielen Gästen auf Erinnerungsfotos ablichten.

Für Partystimmung und eine volle Tanzfläche zu fortgeschrittener Stunde sorgte DJ „Michael B.“. Dank zweier Heizgebläse und Heizstrahlern musste niemand frieren und falls wirklich noch jemandem kühl war, sorgten zwei heiße Gogo-Girls für hitzige Atmosphäre. Im Laufe der Nacht tanzten die leicht bekleideten Mädels in stets wechselnden Kostümen und räkelten sich an den eigens für deren Auftritte installierten Stangen.

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Oktoberfest – Afterparty mit Mickie Krause 

Er kam spät und blieb eine gute halbe Stunde. In dieser Zeit aber verwandelte Mickie Krause die Wurzer „O’Schnitt“-Halle in einen wahren Hexenkessel. Beim Betreten der Bühne streckten sich dem Sänger und Entertainer die Hände der Besucher entgegen und Mickie Krause war mit Sicherheit „nicht mehr solo“, wie er ausführlich und mit echter Hingabe sang. Der Text ist nicht allzu schwer aufzunehmen. Soll er auch nicht sein, denn wichtig ist nur, dass die Party richtig los geht.

Und Mickie Krause, die riesige Sonnenbrille längst in der Perücke platziert, versteht es einfach, die jungen Gäste zu faszinieren. Wenn er „Schatzi, schenk mir ein Foto“ singt, brodelt es im Saal. Seine Fans mögen ihn ganz einfach. Bei seinem Auftritt singt der „zweite König von Mallorca“ seine bekanntesten Ohrwürmer und gibt als Zugabe ein kleines Medley. Dann verteilt er Autogrammkarten am Bühnenrand, und die „O’Schnitt“-Halle“ durfte wieder vernebelt werden. Für Laura Roscher und Daniela Bock war dieser Abend aber ein besonderes Erlebnis: sie durften backstage zu ihrem Star.

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Keller Steff und Band in der Wurzer O`Schnitt-Halle

Wurz. (prh) Wenn der Keller Steff auf der Bühne steht, gibt er nicht nur mit seinem „Bulldog“, sondern musikalisch Vollgas und reißt sein Publikum von Anfang an mit. So auch am Mittwoch in der O’Schnitt-Halle. Mit viel Sympathie und einer Prise Augenzwinkern gelang es ihm, die bayerische Lebensart in seinem urigen Chiemgauer Dialekt erfrischend anders und klischeefrei auf den Punkt zu bringen. Mit hoher, leicht nasaler Stimme, die an Bob Dylan erinnert, begrüßte der Keller Steff mit „habe die Ehre, Wurz“ sein Publikum. Wenn er singt, kommt beim Blues, Rock’n’Roll, Rock, Reggae oder Folk ein Reibeisen zum Vorschein. Seine facettenreiche Stimme ist geradezu geschaffen für diese Musikrichtungen. Der Steff besingt in unverkennbar bayerischer Mundart bereits auf seiner dritten Scheibe das Leben auf dem Dorf, so wie es ist, mit Sicherheit nicht immer geradlinig. Den gut 350 Zuhörern, von denen 50 samt zweitem Bürgermeister mit einem Bus bis aus Schönthal angereist waren, bot er, begleitet von drei exzellenten Musikern, einen Querschnitt aus seinen Alben. Vom „Magic“, der vom Schweißen bis zum Flexen alles kann, was man so braucht, dem „ChickenWingBudeKing“ über den „Sommerreng“, wenn die Vermischung mit dem heißen Teer einen ganz besonderen Duft erzeugt, bis zu dorftypischen Ratschereien („I kenn oan und der kennt oan, der hod gsagt“) präsentierte er eine Reihe neuer Stücke von seiner aktuellen CD „langsam pressiert’s“, auf der ihm auch der „Deife“ (Teufel) „Heandl“ (Hörner) wachsen lässt.

Dass der Steff auch ernst und tiefsinnig sein kann, bewies er in „Kurvn“, die das Leben beschreibt. Aber die Zuhörer wollen lieber die spaßigen Sachen hören, wie die Geschichte vom „oraidigen Zeckan“ (Zecken) oder wenn sich Opa und Oma ums Fernsehhören und Radioschauen streiten. Manch einer ließ bei dem ruhigen melodischen Stück leider die Aufmerksamkeit vermissen, die es verdient gehabt hätte.

Am Ende einer begeisternden Vorstellung, nicht zuletzt auch Dank der engagierten Vorstellung seiner Band mit Gerhart Zimmermann (Kontrabass, Hammondorgel), Christ Stöger (Schlagzeug) und Franz Gries (Gitarre), raufte sich Keller die Haare, weil er kein anständiges Leben mit Haus und Hackschnitzelheizung führen wollte und sich die Frage „Sag amal, bist „Narrisch“, ja wos treibst denn?“ gefallen lassen musste.

Zur stürmisch geforderten Zugabe gaben die Musiker noch einmal beim „Bulldogfoan“, „Kaibeziang“ und beim „Pillermann“ Vollgas, bevor sich der Chiemgauer mit dem ruhigen und nachdenklichen „Danz in deim Leb’n“, in dem der Mensch als Marionette tanzt, verabschiedete.

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Erstmals Bulldog- und Oldtimerschau am Wurzer O`Schnitt

Wurz. (bgm) Die Attraktion des Sonntags am O’Schnitt-Wochenende war die erstmalig stattfindende Bulldog- und Oldtimerschau. Die Traktorfreunde Reuth, Tirschenreuth und Thannhausen hatten mit ihren historischen „Eicher“, „Schlüter“ oder „Hanomags“ vor der Festhalle Formation bezogen. Allein die Traktorfreunde Reuth waren mit zehn Oldtimertraktoren vertreten, darunter einige vom Typ Fendt Dieselross. „Das waren die ersten Bulldogs nach dem Ackergaul“, erklärt Präsident Johann Zeitler, der selbst einen solchen Golf unter den Traktoren sein Eigen nennt. Die Leidenschaft des Vaters ist auch auf Sohn Maximilian übergegangen, der einen frischgestrichenen, glänzendgrünen Allgaier-Porsche AP 17 Baujahr 1951 fährt, „der erste Aluminium-Traktor, den es gab“, und damit ein echtes Luxusmodell. Für den neuen Anstrich nahm er sich im Winter einige Tage Zeit, als er sich an der Hand verletzt hatte und nichts anderes arbeiten konnte. „Wenn man das richtig ordentlich machen will, braucht man dafür einen ganzen Winter“, verrät Maximilian Zeitler. Für den Laien wirkt das Gefährt aber auch so tadellos. Um 13:00 Uhr setzen sich die Gefährte laut tuckernd zur Dorfrundfahrt in Bewegung. Die ölig riechenden, schwarzen Abgaswolken, die aus nicht wenigen Auspuffrohren stoßweise herausgeblasen werden, lassen erahnen, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten einiges in Sachen Abgasreduzierung getan hat. Alle Motoren verrichten aber treu ihre Dienste und erreichen auch wieder das Festgelände. Dort lassen sich die Gäste bayerischen Schweinekrustenbraten zu den zünftigen Klängen der Störnsteiner Blasmusik schmecken. Die Kinder toben sich in der großen Hüpfburg aus oder decken sich am Verkaufsstand von Maria Wallintin mit neuen Spielsachen ein.

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Bilder von Benedikt Grimm, Stoapfälzer und Tom Kreuzer

 

O’Schnitt ein echter Supercup

Coverbands “Skyfall” und “Highline” bringen Stimmung in Wurz am Wochenende zum Kochen

Wurz. (bgm) Die Coverband “Skyfall” trat am Freitagabend erstmalig beim Wurzer O’Schnitt auf – Anfänger sind die sechs Jungs und eine Dame aber gewiss nicht. In unterschiedlichen Formationen sind die Musiker teilweise schon seit 20 Jahren im Geschäft, früher sogar hauptberuflich.

“Wir kommen alle aus unterschiedlichen Ecken zwischen Ellwangen in Baden-Württemberg und Hof in Oberfranken”, erzählt Sängerin Bianca, die erst seit drei Monaten der Gruppe angehört. Dennoch harmonieren die Musiker perfekt. Bianca könnte mit ihren Kostümen durchaus Lady Gaga Konkurrenz machen. Bei den männlichen Sängern darf bei Stücken des deutschen Rappers “Cro” die obligatorische Panda-Maske nicht fehlen.

Für die erste Pause durfte sich “Skyfall” etwas mehr Zeit zur Erfrischung gönnen. Auf der Leinwand der O’Schnitthalle lief das Supercupfinale zwischen dem FC Bayern und Chelsea. Verlängerung und Elfmeterschießen zogen die Partygäste in ihren Bann. Für die Stimmung war der Sieg des FC Bayern natürlich nur von Vorteil: Die Gäste waren jetzt so richtig heiß, um die Tanzfläche zu stürmen. Hunderte Feierwütige waren gegen Mitternacht auf den Beinen – nicht so viele wie im vergangenen Jahr, doch genug, um sich in der 1000-Quadratmeter-Halle nicht zu verlieren – im Barbereich drängten sich die Gäste ohnehin dicht an dicht.

Geschichte des O’Schnitts

Ewig reicht die Geschichte des O’Schnitts zurück, erzählt Tom Kreuzer, der sich seit 16 Jahren als Hauptorganisator um einen reibungslosen Ablauf kümmert. In der Anfangszeit diente die Halle von Opel-Meiler als Partygelände bis 1992, dann schlief die Veranstaltung für ein paar Jahre ein. Ab 1998 fand man in der kleinen Halle auf dem Raiffeisengelände einen geeigneten Veranstaltungsort.

Später stellten die drei Veranstalter – der SV Wurz, die KLJB und die Wurzer Hogerer – zwei Jahre lang ein großes Festzelt auf und zum dritten Mal ist nun die neuerrichtete Halle alljährliches Ziel für Freunde ausgelassener Feiern. Deren Bau war für die beteiligten Vereine schon ein Kraftakt, wie man den Schilderungen von Kreuzer entnehmen kann. Die Halle kann für private und öffentliche Anlässe gemietet werden.

Jede Menge Toptitel

Dass sich die Investition in den Neubau gelohnt hat, wurde einmal mehr beim Auftritt von “Highline” am Samstagabend deutlich. Die Weidener Coverband gastierte bereits zum 13. Mal auf dem O’Schnitt. Kaum waren die fünf Jungs und Sängerin Tina gegen 22 Uhr auf der Bühne, tanzten auch schon die ersten Gäste auf den Bänken. Zu einer breiten Palette von Toptiteln der vergangenen Jahrzehnte und aktuellen Charts herrschte auf der Tanzfläche dichtes Gedränge – in der Bar war kein Durchkommen mehr. Keine Frage, der O’Schnitt ist für Jung und Alt eine feste Größe in der Region.

Pressebericht hier!

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Bilder von Benedikt Grimm, Highline und Tom Kreuzer

 

 

 

O’Schnitt ein echter Supercup

Coverbands „Skyfall“ und „Highline“ bringen Stimmung in Wurz am Wochenende zum Kochen

Wurz. (bgm) Die Coverband „Skyfall“ trat am Freitagabend erstmalig beim Wurzer O’Schnitt auf – Anfänger sind die sechs Jungs und eine Dame aber gewiss nicht. In unterschiedlichen Formationen sind die Musiker teilweise schon seit 20 Jahren im Geschäft, früher sogar hauptberuflich.

„Wir kommen alle aus unterschiedlichen Ecken zwischen Ellwangen in Baden-Württemberg und Hof in Oberfranken“, erzählt Sängerin Bianca, die erst seit drei Monaten der Gruppe angehört. Dennoch harmonieren die Musiker perfekt. Bianca könnte mit ihren Kostümen durchaus Lady Gaga Konkurrenz machen. Bei den männlichen Sängern darf bei Stücken des deutschen Rappers „Cro“ die obligatorische Panda-Maske nicht fehlen.

Für die erste Pause durfte sich „Skyfall“ etwas mehr Zeit zur Erfrischung gönnen. Auf der Leinwand der O’Schnitthalle lief das Supercupfinale zwischen dem FC Bayern und Chelsea. Verlängerung und Elfmeterschießen zogen die Partygäste in ihren Bann. Für die Stimmung war der Sieg des FC Bayern natürlich nur von Vorteil: Die Gäste waren jetzt so richtig heiß, um die Tanzfläche zu stürmen. Hunderte Feierwütige waren gegen Mitternacht auf den Beinen – nicht so viele wie im vergangenen Jahr, doch genug, um sich in der 1000-Quadratmeter-Halle nicht zu verlieren – im Barbereich drängten sich die Gäste ohnehin dicht an dicht.

Geschichte des O’Schnitts

Ewig reicht die Geschichte des O’Schnitts zurück, erzählt Tom Kreuzer, der sich seit 16 Jahren als Hauptorganisator um einen reibungslosen Ablauf kümmert. In der Anfangszeit diente die Halle von Opel-Meiler als Partygelände bis 1992, dann schlief die Veranstaltung für ein paar Jahre ein. Ab 1998 fand man in der kleinen Halle auf dem Raiffeisengelände einen geeigneten Veranstaltungsort.

Später stellten die drei Veranstalter – der SV Wurz, die KLJB und die Wurzer Hogerer – zwei Jahre lang ein großes Festzelt auf und zum dritten Mal ist nun die neuerrichtete Halle alljährliches Ziel für Freunde ausgelassener Feiern. Deren Bau war für die beteiligten Vereine schon ein Kraftakt, wie man den Schilderungen von Kreuzer entnehmen kann. Die Halle kann für private und öffentliche Anlässe gemietet werden.

Jede Menge Toptitel

Dass sich die Investition in den Neubau gelohnt hat, wurde einmal mehr beim Auftritt von „Highline“ am Samstagabend deutlich. Die Weidener Coverband gastierte bereits zum 13. Mal auf dem O’Schnitt. Kaum waren die fünf Jungs und Sängerin Tina gegen 22 Uhr auf der Bühne, tanzten auch schon die ersten Gäste auf den Bänken. Zu einer breiten Palette von Toptiteln der vergangenen Jahrzehnte und aktuellen Charts herrschte auf der Tanzfläche dichtes Gedränge – in der Bar war kein Durchkommen mehr. Keine Frage, der O’Schnitt ist für Jung und Alt eine feste Größe in der Region.

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40 Jahre SV Wurz – Ehrenabend

40 Jahre Zusammenhalt und Gemeinschaftsleistung

Wurz. (bgm) Im Mittelpunkt des großen Ehrenabends des SV Wurz anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Vereins standen die langjährigen, aktiven Mitglieder. „Hinter den Gesichtern der Anwesenden befinden sich eine Vielzahl unterschiedlicher Talente, Begabungen und Fähigkeiten“, sinnierte 1. Vorstand Rainer Schulze, der selbst seit 31 Jahren dem SV angehört. „Begeisternd ist für mich immer wieder das Zusammenspiel und vor Allem der Zusammenhalt aller dieser Eigenschaften und Qualitäten, die für 40 Jahre Vereinsleben so wichtig waren, wichtig sind und weiterhin wichtig sein werden.“ Das ehrenamtliche Engagement erfordere einen großen Zeitaufwand und auch eine gewisse Leidensbereitschaft. Bei der Bewältigung anstehender Aufgaben werde künftig ein Förderverein, der kurz vor der Gründung stehe, eine große Rolle spielen. Erster Bürgermeister Lorenz Enslein gratulierte zu 40 Jahren aktiven Vereinslebens. „Ihr habt eine Vorzeigesportanlage komplett in Eigenleistung errichtet, sogar die Wasserversorgung“, lobte Enslein. An den unermüdlichen Einsatz der Vereinsmitglieder erinnerte auch eine umfangreiche Fotoausstellung an den Wänden der O’Schnitthalle. Vom Bau des Sportheims bis hin zu den vielen sportlichen Erfolgen ist alles lückenlos in Bildern dokumentiert. Die Geehrten seien die tragenden Säulen des Vereins, führte das Gemeindeoberhaupt weiter aus. „Gemeinschaftsleistung ist das, wovon man leben kann“, ist Enslein überzeugt. Mit Livemusik von Alu & Andreas, die ein breites Portfolio an Liedern im Repertoire haben, war auch für eine würdige Umrahmung der Ehrungen gesorgt. Ludwig Schedl sen. ist seit Anfang an dabei und hat in 282 Pflichtspieleinsätzen stolze 208 Tore erzielt. Damit war er von 1974 bis 82 jedes Jahr Torschützenkönig und belegt in der Torschützenliste Platz 3. Tom Kreuzer gehört seit 34 Jahren dazu und hat in 368 Spielen 243 mal „das Runde ins Eckige“ befördert (2. Platz Torschützenliste). Mit 256 Treffern unangefochten an der Spitze steht Hubert Neubauer, der 339 Mal als Aktiver auflief. Die meisten Pflichtspieleinsätze absolvierte Andreas Fütterer. Sagenhafte 462 Mal kickte er im Trikot der Wurzer. Ebenfalls fleißige Fußballer waren Michael Bösl mit 316 Einsätzen (seit 1974 im Verein), Robert Sigritz (307 Pflichtspiele, Beitritt 1980), Matthias Schönberger (303, 1991), Albert Gleißner (271, 1974), Franz Bösl (266, 1974) und Helmut Rupp (248, 1973) sowie Franz Fütterer (248, 1990). Als Torwartlegende und Gründungsmitglied Ludwig Fütterer sen. nach vorne gebeten wurde, brandete lautstarker Applaus auf und rhythmische „Lu-ki, Lu-ki“-Rufe schallten durch die Festhalle. „Er ist als erster Torwart ins Abseits gerannt und hat in 262 Einsätzen 39 Tore geschossen, als Torwart“, würdigte Schulze die legendären Verdienste Fütterers. Heute sei er die gute Seele des Vereins, kümmere sich um den Rasen und die Spielfeldlinien und ist außerdem „Grillmeister“. „Ohne Dir geht nix“, so der 1. Vorstand zu „Luki“, der neben Urkunde und einer Anstecknadel in silber auch einen Gutschein über einen Tag als Platzwart beim 1. FC Nürnberg überreicht bekam. Einen ebensolchen Gutschein erhielt Albert Gleißner, der sich als „Platzwart, Liniensäher und Bulldogrichter“ um den Verein verdient macht.

Gründungsmitglieder (Beitritt am 31.10.1973) sind Josef Baier, Heinrich Flieger sen., Josef Franz, Karl Franz, Heinrich Fütterer, Ludwig Fütterer sen., Georg Fütterer, Christoph Härtl, Martin Meiler sen., Karl Meiler (Wurz), Fritz Ott, Helmuth Rupp, Karl Schedl, Ludwig Schedl (sen.) Josef Schmid, Hans Stangl (Wurz), Alfons Vollath und Franz Witt.

40 Jahre: Willibald Franz, Helmut Meindl. 39 Jahre: Robert Hauer, Johann Bäuml, Rudolf Kreuzer, Albert Gleißner, Erhard Haßler, Adolf Mois, Reinhold Rupprecht, Karlheinz Rösch, Franz Bösl, Michael Bösl. 38 Jahre: Hans Mois. 35 Jahre: Gerhard Seidl. 34 Jahre: Tom Kreuzer, Karl Sparrer. 33 Jahre: Robert Sigritz, Antonius Galla, Hans Ruf. 31 Jahre: Lorenz Enslein, Hans Schmeller, Alfred Schopper, Martin Neugirg, Georg Kunz, Peter Neubauer, Hubert Neubauer, Josef Rösch, Rainer Schulze, Alfred Dagner, Thomas Mathes, Wolfgang Meiler. 28 Jahre: Wolfgang Schedl. 27 Jahre: Heinz-Hermann Siebert, Josef Simmerl. 25 Jahre: Andreas Fütterer, Martin Meiler jun. 23 Jahre: Stefan Fütterer, Manfred Kowalek, Franz Fütterer, Hans Fischer, Gerhard Frank. 22 Jahre: Matthias Schönberger, Martin Baier, Norbert Neumann und 20 Jahre: Ludwig Landgraf. (bgm)

 

 

Alle geehrten Mitglieder:

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Alle hier abgebildeten sind seit mindestens 20 Jahren für ihren Verein aktiv.

 

Gründungsmitglieder:

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Gründungsmitglieder: Sie haben den SV Wurz mit aufgebaut. Seit der Gründung am 31.10.1973 haben sie sich um ihren Verein verdient gemacht: (stehend von links nach rechts) Willi Franz, Karl Franz, Georg Fütterer, Heinrich Fütterer, Alfons Franz, Fritz Ott, Josef Franz, Franz Witt und Ludwig Schedl sowie (sitzend von links) Helmut Rupp, Karl Schedl, Josef Schmid, Karl Meiler, Martin Meiler, Josef Baier und Ludwig Fütterer.