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Wurzer Hymne vom Waldthurner Blechhaufen: 1, 2

 

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Wolfgang Gnesner auf Kabel 1 (Imponierend!!!)

 

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Wurz/Püchersreuth. (tok) Damit hatte wohl niemand gerechnet, dass so viele Kinder das Angebot einer Kinderschaumparty in der Wurzer O`Schnitt-Halle annehmen. Mit Wechselkleidung im Gepäck pilgerten über 200 Kinder mit fast nochmal soviel Erwachsenen in die „Party-Halle“. DJ „Eddie“ heizte gleich anfangs mit einer Polonaise den Kids richtig ein bis der erste Schaum vom „Himmel“ fiel.

Nachdem anfangs die Veranstaltung von Seiten der O`Schnitt-Halle geplant war, ließ man sich überreden und nahm das Event in das Ferienprogramm der Gemeinde Püchersreuth mit auf. Organisatorin Michaela Treml kümmerte sich um Kaffee und Kuchen. Sophie Würth mixte extra leckere Kinder-Cocktails und Elternbeiratsvorsitzender Reinhard Eismann zeigte sich für die „Essensschmankerl“ verantwortlich. Durch den großen „Run“ war alles im Nu ausverkauft, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Selbst viele Erwachsene ließen sich hinreißen und sich in den Schaum ziehen. Die Feuerwehr um Kommandant Tom Mathes sorgte im Freien für Abfrischung. Beim Feuerwehrauto konnte sich jeder wieder den Schaum abspritzen lassen. Ein besonderer Dank galt Tobias Grünes aus Windischeschenbach, der seine Schaum-Anlage kostenlos zur Verfügung stellte.

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Frisur im Eimer, Schminke verwischt: Partyvolk feiert im Schaum Wurz. (mic) Viele gönnen sich nach einem anstrengenden Arbeitstag ein Schaumbad. Mit wohligem Räkeln in der warmen Badewanne hatte die Party in der „O’Schnitt“-Halle zwar nichts zu tun, aber für fünf Euro Eintritt konnte jeder, der wollte, im Schaum baden – in Klamotten und mitten auf der Tanzfläche. Alle halbe Stunde spielte Jonas Grünes von der Firma LTTG Bademeister und ließ die weiße Pracht auf das Partyvolk niederrieseln. Teilweise bis zur Hüfte standen die Besucher im Schaum. Kunstvoll gegelte Frisuren lösten sich in Null-Komma-Nichts in Wohlgefallen auf. Wimpertusche lief in Strömen. Doch egal, spätestens nach der ersten Schaumdusche scherte sich niemand mehr um sein Äußeres. Hinter den Plattentellern stand DJ EddiE aus Windischeschenbach. Mit Hits aus sämtlichen Jahrzehnten – vom Rock’n’Roll über „Macerena“ aus der 90er Jahren bis hin zum Gute-Laune-Song „Blurred Line“ – animierte er die Meute auf der Tanzfläche zum Twisten und Zappeln. Wer an Wechselkleidung und ein Handtuch zum Abtrocknen gedacht hatte, war fein raus. Der Veranstalter hatte sogar Umkleiden vorbereitet. Alle anderen musste nach der Party durch die kalte Nacht patschnass und bibbernd zum Auto eilen. Trotz klappernder Zähne waren sich die Besucher einig: „Geil war’s.“ Für Sicherheit in der Halle sorgten Tom und sein Team von der Firma Fri-Sec.

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Wurz/Bärnau/Neuhaus. (tok) „Besser als „ACDC“ rief ein junger Besucher durch die O`Schnitt-Halle nach dem Auftritt der beiden Blaskapellen „Neuhauser Boum“ und der Thanhauser Blasmusik. Schon der Einzug der beiden Kapellen sorgte bei den überraschend vielen jungen Publikum mit Tracht und Dirndl für „Gänsehautfeeling“. Bereits während des Abends forderten die 250 Besucher dann mehrmals Zugaben bei Soloauftritten und Einlagen. Der 13jährige Marco Sladky und der 11jährige Lucas Franz aus Thanhausen legten mit ihren Schlagzeug einen perfekten Auftritt hin. Die Thanhauser mit Dirigent Alexander Franz begeisterten weiter mit „Boomwhacker“. Unterschiedlich lange Kunststoffröhren ergeben beim Schlagen auf den Oberschenkel verschiedene Töne. Kaum jemand der Besucher kannte diese neue Form der Musik bei einer Blaskapelle.

Unter dem Motto „Böhmischer Abend“ lag natürlich der Schwerpunkt auf Musikstücke von Ernst Mosch. Abwechselnd mit jeweils drei Stücken sorgten sie für ein buntes Programm. Erstmals mit zwei Bühnen in der O`Schnitt-Halle brauchten die Musiker ihren Platz nicht zu wechseln. Die beiden Moderatoren Eberhard Stöckl für die Neuhauser und Roland Heldwein für Thanhausen wussten mit Witzen, Geschichten und Erzählungen über die Musiker oder auch über die Musikstücke und Ernst Mosch zu begeistern.

Ein Shuttle-Bus holte und brachte die Besucher nur bis Thanhausen. Warum nur bis Thanhausen? Während des Abends wurde bekannt, dass neben den Patenvereinen aus Burglengenfeld und Parkstein sogar Gäste aus Australien und Amerika anwesend waren. Diese bekamen natürlich spontan Sonderbeifall und eine Freimaß vom Veranstalter.

Zum Abschluß spielten die beiden Kapellen noch gemeinsam auf einer Bühne, was wiederum für einen Höhepunkt sorgte. Aber auch nach dem offiziellen Ende tauten dann noch verschiedene Besucher richtig auf. Durch Mitklatschen und Singen ließen sie die Neuhauser Boum nicht mehr von der Bühne. Fast eine Stunde mussten die Neuhauser mit Dirigent Robert Schricker die Zugabenwünsche erfüllen bevor sie selbst an der Bar noch ein paar Belohnungen mit den befreundeten Thanhauser trinken durften.

Einig waren sich die Verantwortlichen der O`Schnitt-Halle und der beiden Kapellen bereits am Abend, dass man dieses Event nächstes Jahr wiederholt.

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Tag der offenen Tür mit Maschinenschau im Nachbargelände der Raiffeisen im Stiftland . Neben der neuen Siloanlage konnten auch die kompletten Gebäude besichtigt werden. Dazu wurden auf dem Gelände die neuesten Gefährte und Produkte vorgeführt.

Neben einem Frühschoppen in der O`Schnitt-Halle gab es Kinderbelustigungen und Süßigkeiten.

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Grantiger Bauer in der O`Schnitt – Halle „Alle wollen nur unser Bestes“ Wurz (fvo) Mancher der 130 Besucher in der Wurzer O`Schnitt – Halle hatte nicht mit so viel „Grant“ gerechnet. Hermann Fischer versteckte in seinen Erzählungen den humorvollen Teil seiner Anekdoten sehr geschickt. Das Gastspiel des Bauern aus Gründlbach, einen Dorf in der Nähe von Bärnau, war eine Allgemeinabrechnung mit Behörden, Politik, Raiffeisen, Baywa, Bauernverband, Internet und Schule. „Alle wollen nur unserer Bestes“, meinte der äußerst desillusionierte Agrarer mit Vollbart. Er stand mit Bierflasche sowie Laptop auf der Bühne und schimpfte über sein bäuerliches Dasein. Die Autokennzeichen der Fahrzeuge vor der Halle zeugten davon, dass viele Zuhörer aus dem Landkreis Tirschenreuth nach Wurz gekommen waren, um Fischer mit seinem Bauerngrant – Programm live zu erleben. Nach einem festen Schluck aus seiner Bierflasche stieg er dann in seine Erzählungen ein. So berichtete von seiner „Vita“ ab der Geburt, dabei führte er seine Zuschauer durch das Alltagsleben und seine Schulzeit. Eine frühpolitische Erziehung im Kindergarten blieb ihm dank seines Opas erspart. Dieser prägte ihn auch hinsichtlich seiner Einstellung zu Pädagogen: „99 Schullehrer und a Boda san 100 Narrn“. Der kleine Hermann war Linkshänder – er sei aber mit Gewalt zum Rechtsschreiber umerzogen worden – es heiße ja schließlich auch „Rechtsschreibung“. In der 1. Klasse der Schwarzenbacher Bildungseinrichtung habe ihn ausschließlich die Lehrerin mit durchsichtiger Bluse und Spitzen-BH gefallen. Die 3. Klasse besuchte er in Stein. „Wenn ihr einen der vielen Holzfahrzeuge hinterher fährt, kommt ihr da hin“, erklärte er die Ortschaft. So ließ Fischer die Zuhörer wissen, dass er schließlich in der Knaben – Realschule in Waldsassen landete. Das positive am Tanzkurs in der 9. Klasse sei der erste Kontakt zu Mädchen gewesen. „A Bauer mousst werdn“, so der Tenor seiner Eltern bei der Berufswahl. So berichtete der in Jeans und grünem Hemd gekleidete Fischer in seinem Soloprogramm von seiner überbetrieblichen Ausbildung. Nach den verschiedenen Semestern der Sommer- und Winterschule war er endlich ausgebildeter Landwirt. Im Nebenerwerb habe er sich schließlich als „Milchweega“ mit den Bauernweibern auseinander setzen müssen. In seinem Berufsleben habe er immer wieder Probleme mit den Zuschussanträgen. Abkürzungen wie Kulap, QS oder auch den Begriff der „Offenen Stalltür“ irritierten den Grantler enorm. „Meine Stohldier steid den ganzn Summer offn“. Einen „Freudenstabbulldog“ nannte er einen modernen Vario – Traktor mit Joystick, den er keinen Meter bewegen könne. Nach der Pause kritisierte der Solounterhalter aus dem Stiftland die Tatsache, dass heutzutage jeder Bauer online sei und ständig das Wetter updaten müsse. Auch die Zuschüsse müsse man per Mail beantragen, damit die Beamten in ihren Büros durch die lärmenden Bauern nicht gestört werden. Mit einer Handpuppe stellte er die „Kuh to go – 1.2.“ vor. Die Baywa betitelte er als grüne Mafia, die überall ihre Finger drin habe, wo Geld verdient wird. Der Bauernverband erfinde viel Schreibkram, damit die Bauern Unterstützung von ihnen brauchen, für die sie später wieder bezahlen müssen. Nach dem Wegfall der Milchquote sei er gespannt, wann die „froschgesteuerten Tierschützer“ eine Leistungsobergrenze für Milchkühe fordern. Nach einer Reihung von derben Feststellungen schickte das Gründlbacher „Urviech“ schließlich die oft „nichtagrarerfahrenen Zuhörer“ etwas ratlos nach Hause. Nicht alle konnten sich in den bäuerlichen Lebensweisheiten, den derben Charme und dem Gegrantel in tiefstem Stiftländerisch wiederfinden.

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